26.02.19  

Pilzwesen: Rückblick und Ausblick 

Aus dem Jahresbericht 2018 - Pilzkontrolleur Patrick Bächler, Düdingen hat im letzten Jahr die folgende Menge an Pilzen kontrolliert:

 
  • Kontrollierte Menge: 82.4 kg
  • Beschlagnahmte Menge: 11.7 kg

 

Ein langer und heisser Sommer 2018 hat seine Spuren hinterlassen. Die Schweiz erlebte eine Dürre wie seit 70 Jahren nicht mehr. Dies bekamen auch die Pilzesammler zu spüren. Häufig lassen sich bereits Ende Juli die ersten Speisepilze sammeln. In diesem Jahr kehrten Pilzsammler jedoch oft mit leeren Körben heim. Damit die Pilze wachsen, benötigen sie neben Wärme auch Feuchtigkeit. Im Sense-Oberland regnete es schliesslich im September zwischendurch, was sich für den Pilzsammler erfreulich auswirkte. Die Pilzsaison im Sense-Unterland hingegen blieb eine komplette Flaute.

Der eintretende Frost anfangs November setzte dann den Pilzen, trotz Regen, ein abruptes Ende. Wie bereits im Vorjahr habe ich unter den Speisepilzen in der Pilzkontrolle wiederum die Totentrompete (Craterellus cornucopioides) komplett vermisst. Erfreulich war jedoch das späte (im November), dafür massenhafte Aufkommen von Wiesen-Champignons (Agaricus campestris), auch «Feld-Champignons, Wiesenegerling, Mattenschwamm» genannt. Dieser gilt als Vitalpilz (Heilpilz). Alle Champignons-Arten enthalten Wirkstoffe, die antiviral, krebshemmend und antibiotisch wirken. Ausserdem soll der Wiesen-Champignon das Turmorwachstum diverser Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs hemmen. Vorsicht jedoch vor magen­darm­giftigen Karbol­-Champignons.

Herzlichen Dank an Herrn Bächler für seine Arbeit!

 

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